Anja und ihre nie zu Ende gehende Leidenschaft – Sturm der Liebe

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Alles begann mit einem eher unschönen Erlebnis – die Hüft-OP 2007. Gezwungenermaßen verbrachte Anja dadurch sehr viel Zeit im Bett. Um diese Phase so schön wie möglich zu gestalten, entdeckte sie für sich die Telenovela im Fernsehen – Sturm der Liebe.
 Sofort zog sie die Liebesgeschichte rund um Alexander Saalfeld (ihren Traumprinzen der ersten Stunde) und Laura Mahler in den Bann. Schnell entpuppte sich Anja als Expertin hinsichtlich jeglicher Dramen in Sturm der Liebe. Ich als Schwester kam bei solchen Dramen aber auch teilweise in Erklärungsnot „Julia, kann es auch in echt passieren, dass eine Frau eine andere Frau entführt, da die eine Frau schwanger von ihrem Noch-Verlobten ist und diese nun heiraten möchten?“.
Auch als die erste Staffel mit dem damit verbundenen Abschied des nun verheirateten Pärchens Alexander und Laura endete, blieb sie weiterhin der Serie treu. Zudem hatte sie wenig Schwierigkeiten, ihrem Traumprinzen #1 Adieu zu sagen, da weitere Traumprinzen folgen. Für die sich Anja dann ebenfalls wieder interessiert. 11 Jahre später haben sich natürlich „einige“ Fanartikel und unzählige DVD’S angehäuft (siehe Foto).
Unglücklicherweise läuft die Serie unter der Woche schon um 15 Uhr nachmittags (eine Schande um diese Uhrzeit noch arbeiten zu müssen!), das jedoch mit der reichlichen Vielfalt an DVDs gut kompensiert werden kann. Dies hat außerdem zur Folge, dass Papa und Mama freitags Anja erst später von Ihrer Wohngruppe abholen dürfen, damit sie zumindest an diesem Tag die aktuelle Folge sehen kann. Auch die Urlaubstage müssen für Anja nicht mit exotischen Reisen vollgepackt werden. Für sie ist es Urlaub genug, die freie Zeit ihrer Lieblingsbeschäftigung widmen zu können – 15 Uhr ist „Sturm der Liebe-Zeit“.
Anja lässt sich natürlich auch für ihre eigenen Zwecke von Sturm der Liebe inspirieren – ihre eigene Traumhochzeit. Jahrelang plant sie schon (parallel zu den Geschehnissen in der Telenovela) den schönsten Tag ihres Lebens. Einzig auf den romantischen Heiratsantrag musste sie bislang noch warten.

„Plötzlich RUND“: Josepha Sophia Wagner unterstützt unseren Verein

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Schauspielerin Josepha Sophia Wagner hat unseren Verein mit einer Spende unterstützt. Sie tourt mit ihrem Mann Markus Wagner und ihrem Kabarett-Programm „Plötzlich RUND“ durch Bayern. Auch im Apothekergarten in Bad Birnbach machte sie Halt. Das Thema ihrer Show ist ihre eigene ungeplante Schwangerschaft – eine echte Geschichte, die mit Musik umrahmt wird.

In jeder Region sucht sich die Schauspielerin eine Organisation oder einen Verein aus, dem sie einen Teil der Einnahmen spendet. Im Landkreis Rottal-Inn fiel ihre Wahl auf unseren Gesprächskreis.

Und das passt wunderbar zusammen.

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Vereinsausflug mit Schifffahrt auf der Donau in Passau

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Gemeinsam mit unserer bunten Truppe ging es im Herbst 2017 zum jährlichen Vereinsausflug in die Dreiflüssestadt Passau. Zwar war das Wetter nicht ganz so sonnig und warm, wie wir uns es gewünscht hätten, doch das tat der Stimmung keinen Abbruch.

Gut eingepackt und mit viel Spaß starteten wir schon am Morgen los.

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Der Gesprächskreis 3 x 21 beim Super-Mom-Kongress

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Am 19.11.2017 fand in der Schlossökonomie in Gern zum ersten Mal der Super-Mom-Kongress statt. Bei der Messe für leidenschaftliche und kreative Mütter war auch der Gesprächskreis 3 x 21 mit einem Stand vertreten. 

Den ganzen Tag über ging es um „Mama sein“: Wie das Leben mit Baby gestaltet werden kann, welche Bedürfnisse Mütter und ihre Kinder haben, was den Alltag als Mama leichter macht, reisen mit Kleinkind, sportliche Angebote und das Thema „Zurück in den Beruf“.

Also genau die Punkte, die auch Mamas von Kindern mit Down-Syndrom beschäftigen.

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Ronja beim Zahnarzt

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Hier eine kleine Geschichte von Ronja, erzählt von ihrer Mama Angela:

Ronja war 16 und es ist zu erwähnen, dass sie eine große Vorliebe für unseren Zahnarzt hat. Nachdem sie zu Hause mehrmals den Wunsch äußerte, sie möchte zum Zahnarzt gehen, ging niemand ernsthaft darauf ein.

Kurzentschlossen plante sie heimlich und ohne unser Wissen ihren Besuch selbständig. Sie nahm sich die Versichertenkarte aus meinem Geldbeutel, packte drei Flaschen Wasser ein – der Radio meldetet Temperaturen von 30 Grad – etwas Geld und einen Lipliner in pink.

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Florian und seine Feuerwehr – oder wie der Junge mit dem großen Herzen unseren Verein eroberte

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Es war am Sonntag, den 5. Juni 2011. An diesem Tag fand der jährliche Jahrtag des Krieger- und Reservistenvereins in Aufhausen statt. Um den gefallenen und vermissten Soldaten der Weltkriege zu gedenken, sind die Ortsvereine mit Fahnenabordnungen zum Gottesdienst und einem anschließendem Fahnenzug durch den Ort eingeladen. Wie fast jedes Jahr war auch Florians Vater bei unserer Feuerwehr vertreten. Der Zug führt direkt an ihrem Wohnhaus vorbei und Florian stand begeistert mit seiner Spielzeuggitarre auf dem Balkon und jubelte dem Fahnenzug, der von einer Musikkapelle angeführt wurde, zu.

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Ich heiße Felix und meine ältere Schwester hat das Downsyndrom

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Felix ist 16 Jahre und Auszubildender zum Elektroniker für Energie und Gebäudetechnik. Er hat eine ältere Schwester, Susanne. Sie ist 18 Jahre und Schülerin. Eigentlich passen die älteren ja auf die jüngeren Geschwister auf, sind Vorbild und zeigen wo es langgeht. Bei Felix und Susanne ist das manchmal etwas anders, denn Susanne hat das Down-Syndrom. In einem Interview erzählt uns Felix warum er das Wort “behindert” nicht mag, was er von seiner Schwester lernen durfte und wobei er sie unterstützt.

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Ich bin Simon Sommer

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Hallo,
ich bin Simon Sommer, ich bin 23 Jahre alt und arbeite in der Wäscherei der Rupertus Werkstätte in Eggenfelden. Meistens muss ich Wäsche zusammenlegen. Ich gehe gerne in die Arbeit und verstehe mich gut mit meinen Arbeitskolleginnen und -kollegen. Meine liebste Freizeitbeschäftigung ist das Volksfestgehen. Ich mag die Blasmusik so gerne und das Brotzeitmachen. Ich esse entweder Schweinswürstl mit Sauerkraut, Leberkäse mit Kartoffelsalat oder einen gegrillten Gickerl. Dazu gibt es immer eine große Breze und zwei Maß Spezi. Vor dem Heimgehen fahre ich immer mit meinem Papa Autoscooter, am liebsten crashe ich dabei mit den anderen zusammen.

Unser neuer Kalender ist da

Ronja macht Praktikum im Fitnessstudio

Unser Kalender entstand unter dem Motto „Berufswelten“. Umliegende Betriebe haben es möglich gemacht: Die Jugendlichen mit Down-Syndrom durften in ihre persönlichen Wunschberufe hineinschnuppern. Wir finden, die Bilder spiegeln die Neugierde am Ausprobieren wider und zeigen die Freude daran, ein Teil der Arbeits-Gemeinschaft zu sein. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten!